Die Freie Wähler Bad Homburg um den designierten Vorsitzenden Michael Rehwald fragen sich, ob die Stadt Bad Homburg mit der geplanten Verwendung des ehemaligen „Senger“-Geländes die richtige Entscheidung getroffen hat. Zumal diese Entscheidung aus dem Jahre 2021 stammt; die entsprechenden Gutachten dazu natürlich auch.
Aber die grundsätzliche Frage ist eigentlich, ob an dieser Stelle und nach dem heutigen Bedarf gewerbliche Fläche, wobei die Stadt damit „Bürofläche“ meint, sinnvoll ist? Ist der aktuelle Bedarf in Bad Homburg nicht primär „Wohnen“, gerade in der Nähe des Bahnhofes? Im näheren Umfeld des Geländes gibt es schon eine gewaltige Ansammlung von Büroflächen, die ebenfalls diese perfekte Infrastruktur nutzen. Das Senger-Gelände ist zudem schon von Wohnbebauung „umzingelt“, was für eine gewerbliche Ausweisung nur Schwierigkeiten bedeutet.
Die FREIEN WÄHLER Bad Homburg finden: Angesichts der Wohnungsknappheit sollte man sich den Plänen des Investors öffnen. Die Idee des Seniorenheimes ist sicher nicht die Schlechteste. Solche Plätze fehlen in Bad Homburg in erheblichem Maße. Und: Macht nicht jeder Hauseigentümer, der dort einzieht, ein Wohngebäude für den Wohnungsmarkt frei?
Der baupolitische Sprecher der FREIE WÄHLER, Robert Hohmann, meint: „Wie wäre es mit einer Planung von Büroflächen entlang der Verkehrsachsen; und im Inneren eine komplette Wohnnutzung. Dann würde man sich auch das „Scham-Mischgebiet“ zu der Wohnbebauung „Im Hasensprung“ planungsrechtlich sparen können. Diese Fläche stünde ebenfalls nahtlos als Wohnbaufläche zur Verfügung. Und das würde Bad Homburg in seiner Qualität mehr helfen, als zusätzliche Gewerbeflächen mitten in der Stadt.“
