Große Hilfsbereitschaft für die Ukraine

Adnan Shaikh und Bärbel Grade (Mitte) übergaben am Freitag die Spenden an den Verein „Frankfurt for Ukraine“Foto: Stadt Eschborn

Eschborn (ew). Mehr als 200 Menschen haben sich am vergangenen Donnerstag an der Spendenaktion der Stadt Eschborn zu Gunsten der Ukraine beteiligt. Die Sammlung fand in Zusammenarbeit mit dem Verein „Frankfurt for Ukraine“, der Feuerwehr und dem Ausländerbeirat im Notfallzentrum in der St.-Florian-Straße statt.

Die Stadt hatte wie berichtet dazu aufgerufen, gut erhaltene Gebrauchsgegenstände für vom Krieg betroffene Gebiete zur Verfügung zu stellen. Schon kurz nach Beginn der Aktion herrschte reger Andrang. Ehrenamtliche nahmen die Spenden entgegen, sortierten sie und bereiteten sie für den Weitertransport vor. Unter den Helferinnen und Helfern waren Schülerinnen und Schüler der Heinrich-von-Kleist-Schule, Mitarbeitende der Stadt und ukrainische Freiwillige. Sie arbeiteten in Räumen im Notfallzentrum, die der Arbeiter-Samariter-Bund zur Verfügung gestellt hatte. Die Räume füllten sich rasch mit Decken, Kisten und vielen Hilfsgütern.

Gespendet wurden unter anderem Heizstrahler, Werkzeuge, Verbandsmaterial und Kerzenreste. Die Menge überraschte selbst die Organisatorinnen und Organisatoren. Erste Stadträtin Bärbel Grade sagte, die sichtbare Hilfsbereitschaft mache „großen Stolz“. Die Aktion zeige, wie stark das Mitgefühl in der Stadt sei.

Am Freitag übergaben dann Bürgermeister Adnan Shaikh und Bärbel Grade die Spenden an den ukrainischen Interims-Generalkonsul Taras Zholubak. Da die bereitstehenden Fahrzeuge nicht ausreichten, beluden Freiwillige am Tag darauf einen weiteren Lastwagen.

Der Verein „Frankfurt for Ukraine“ bringt die Spenden nun in die betroffenen Gebiete in der Ukraine. Sie sollen dort helfen, die Not zu lindern.

Viele praktische Alltagsgeräte wurden im Notfallzentrum abgegeben. Foto: Stadt Eschborn

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