Friedrichsdorf (fw). Versteckt am Rand des Hardtwalds liegt der jüdische Friedhof von Seulberg – ein Ort stiller Erinnerung und ein bedeutendes Zeugnis jüdischer Geschichte in der Region. Lange Zeit wenig beachtet, rückte er durch das interreligiöse Kunstprojekt „Shalom“ der Künstlerin Constanze Heynold wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein. Das Denkmal aus Basaltbündeln und einem schmiedeeisernen Tor verbindet Erinnerungskultur, Kunst und Begegnung. Die Führung der VHS Bad Homburg beleuchtet sowohl die Geschichte des Friedhofs als auch die Hintergründe des Projekts und zeigt, wie eng der Ort mit der ehemaligen Jüdischen Gemeinde Seulberg verbunden ist. Die Führung findet am Sonntag, 14. Juni, von 15 bis 16.15 Uhr statt. Treffpunkt ist am Eingang des Jüdischen Friedhofs Seulberg am Feldweg am Ende des Lärchenwegs in Friedrichsdorf. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Eine Anmeldung ist bei Susanne Horn für die VHS Friedrichsdorf, unter 06172 456422, per Mail horn[at]vhs-badhomburg[dot]de oder im Internet über www.vhs-badhomburg.de möglich.
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