Italienische Gartenkunst zwischen Florenz und Rom

Villa TivoliFoto: Anja Antony

Ruppertshain (kez/ju) – Das Volksbildungswerk Ruppertshain entführt in die faszinierende Welt der italienischen Gartenkunst. Am Dienstag, 24. März, von 19.30 bis 20.45 Uhr präsentiert Anja Antony im Gruppenraum der Schönwiesen Halle in Ruppertshain die Reisereportage „Gartenkunst und Künstlergärten zwischen Florenz und Rom“.

Die visuelle Reise führt von den historischen Zentren Florenz und Rom in die umgebenden Landschaften der Toskana und des Latiums, die Heimat vieler der schönsten Gärten Italiens. Gezeigt werden klassische Renaissancegärten, wie sie die berühmten Medici-Villen schmücken, sowie künstlerische Privatgärten, die mit Kreativität, Symbolik und überraschenden Perspektiven beeindrucken.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem „Sacro Bosco“ in Bomarzo, auch bekannt als Park der Ungeheuer, ein geheimnisvoller Wald voller Skulpturen und rätselhafter Figuren, der Besucher auf eine fantasievolle Reise zwischen Mythos und Natur mitnimmt. Farbintensiv und poetisch präsentiert sich der Giardino dei Tarocchi in der Maremma, den die französische Künstlerin Niki de Saint Phalle entworfen hat, ein Garten voller überlebensgroßer Tarot-Skulpturen und farbenprächtiger Installationen.

Darüber hinaus werden die legendären Wassergärten der Villa Lante und der Villa d’Este in Tivoli vorgestellt, deren meisterhafte Symbiose von Architektur, Wasser und Pflanzenkunst die Perfektion der italienischen Gartenkunst dokumentiert. Abgerundet wird die Reise durch kleine, verborgene Gartenoasen in Rom, die fernab der großen Touristenströme Stille, Schönheit und Inspiration bieten.

Der Vortrag bietet nicht nur Einblicke in historische und zeitgenössische Gartenkunst, sondern zeigt auch die enge Verbindung von Kunst, Landschaft und Architektur in Italien. Die Bilderreise lädt dazu ein, die Vielfalt und Kreativität der italienischen Gärten zu entdecken und die unterschiedlichen Ausdrucksformen von Ästhetik, Symbolik und Natur zu erleben.



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