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Königsgucker

Laster und Leitung

Das war ein richtig „starkes“ Bild auf dem Titel der KöWo neulich: Die enge Kurve in Falkenstein komplett ausgefüllt mit einem knallroten Sattelzug, der sich bemüht, ohne Schaden um die Ecke zu kommen. Dem Königsgucker fiel dazu ein Erlebnis ein, als er selbst reichlich komisch ausgesehen hat, wenngleich auch ohne Schuld, was er hiermit dem rangierenden Schwerverkehr in der Umleitung auch – zumindest teilweise – zugestehen will.

Zum Glück gab es zu Studentenzeiten des Königsguckers noch keine Navis, stattdessen genoss es der Gelegenheits-Fernfahrer regelrecht, in den Pflichtpausen schnelle Routen auf der Landkarte auszubaldowern, ja, es entwickelte sich sogar ein gewisses Geschick dafür, den Sattelzug über die kleinen grauen Landstraßen in Frankreich zu schaukeln – zumindest, solange kein ebenso breiter Kollege entgegenkam, ließ sich so gut abkürzen. Aufpassen musste man da freilich schon und bei einer vorher nicht ersichtlichen Engstelle oder zu tiefen Brücke hieß es eben auch einmal anhalten und aussteigen.

Unvergessen bleiben dabei zwei Erlebnisse, die jeweils auf kurzfristig eingerichtete örtliche Umleitungen zurückzuführen waren: Einmal blieb der LKW in einer zu engen Kreuzung (Ortsmitte) schlicht zwischen den Häusern stecken, links und rechts nur noch Zentimeter Platz und hinten vier Meter Überhang, das ging einfach nicht. Also langsam rückwärts wieder raus und dann so lange geradeaus, bis die nächste Möglichkeit zum Abbiegen kam, und dann nach Gefühl wieder zurück auf die Hauptroute.

Richtig in die Irre geführt wurde der Fahrer dann aber von einigen „Flics“, die den Laster per Handzeichen umleiteten – bis zu einer Brücke, die nicht hoch genug war – statt der nötigen 4 Meter bot sie nur 2,90, das Unglück war also sichtbar und vermeidbar. Um das Drama zu beenden, fanden die Gendarmen dann aber eine geniale Lösung: Durch Vollsperrung konnte ein zu kleiner Kreisel durch eine zur Ausfahrt umgewandelte Einfahrt passiert werden, zweimal, nach Wendemanöver in einer Busschleife, dann ging es weiter. Fazit für Falkenstein und Mammolshain: Drei Wochen „Augen zu und durch“ ging doch, es geht schon, wenn alle dabei ihr gesundes Augenmaß einsetzen!

Das kurze Hälterchen vor dem In-Italiener in der Falkensteiner Straße – halb Fahrbahn, ganz Bürgersteig – zum „nur kurz Pizza holen“ gehört übrigens sicher nicht dazu, zumal sich herausstellte, dass noch nicht einmal vorher bestellt worden war...

Das war ein richtig „starkes“ Bild auf dem Titel der KöWo neulich: Die enge Kurve in Falkenstein komplett ausgefüllt mit einem knallroten Sattelzug, der sich bemüht, ohne Schaden um die Ecke zu kommen. Dem Königsgucker fiel dazu ein Erlebnis ein, als er selbst reichlich komisch ausgesehen hat, wenngleich auch ohne Schuld, was er hiermit dem rangierenden Schwerverkehr in der Umleitung auch – zumindest teilweise – zugestehen will.

Zum Glück gab es zu Studentenzeiten des Königsguckers noch keine Navis, stattdessen genoss es der Gelegenheits-Fernfahrer regelrecht, in den Pflichtpausen schnelle Routen auf der Landkarte auszubaldowern, ja, es entwickelte sich sogar ein gewisses Geschick dafür, den Sattelzug über die kleinen grauen Landstraßen in Frankreich zu schaukeln – zumindest, solange kein ebenso breiter Kollege entgegenkam, ließ sich so gut abkürzen. Aufpassen musste man da freilich schon und bei einer vorher nicht ersichtlichen Engstelle oder zu tiefen Brücke hieß es eben auch einmal anhalten und aussteigen.

Unvergessen bleiben dabei zwei Erlebnisse, die jeweils auf kurzfristig eingerichtete örtliche Umleitungen zurückzuführen waren: Einmal blieb der LKW in einer zu engen Kreuzung (Ortsmitte) schlicht zwischen den Häusern stecken, links und rechts nur noch Zentimeter Platz und hinten vier Meter Überhang, das ging einfach nicht. Also langsam rückwärts wieder raus und dann so lange geradeaus, bis die nächste Möglichkeit zum Abbiegen kam, und dann nach Gefühl wieder zurück auf die Hauptroute.

Richtig in die Irre geführt wurde der Fahrer dann aber von einigen „Flics“, die den Laster per Handzeichen umleiteten – bis zu einer Brücke, die nicht hoch genug war – statt der nötigen 4 Meter bot sie nur 2,90, das Unglück war also sichtbar und vermeidbar. Um das Drama zu beenden, fanden die Gendarmen dann aber eine geniale Lösung: Durch Vollsperrung konnte ein zu kleiner Kreisel durch eine zur Ausfahrt umgewandelte Einfahrt passiert werden, zweimal, nach Wendemanöver in einer Busschleife, dann ging es weiter. Fazit für Falkenstein und Mammolshain: Drei Wochen „Augen zu und durch“ ging doch, es geht schon, wenn alle dabei ihr gesundes Augenmaß einsetzen!

Das kurze Hälterchen vor dem In-Italiener in der Falkensteiner Straße – halb Fahrbahn, ganz Bürgersteig – zum „nur kurz Pizza holen“ gehört übrigens sicher nicht dazu, zumal sich herausstellte, dass noch nicht einmal vorher bestellt worden war...

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