Kronberg – Die paneuropäische Partei Volt wird als neue Partei bei der Kommunalwahl 2026 in Kronberg antreten. Dies hat der Wahlausschuss in seiner Sitzung am 16. Januar einstimmig entschieden. Damit ist Volt die siebte Partei, die sich um den Einzug in das Kronberger Stadtparlament bewirbt. Zuvor haben die Mitglieder von Volt in Kronberg über 70 Unterstützungsunterschriften eingereicht und eine Liste mit zwölf Kandidaten aufgestellt (der KB berichtete hierzu). Der Spitzenkandidat Chan Uk Jun freut sich jetzt mit seinem Team in den Wahlkampf einzusteigen.
Neben der Liste für die Kronberger Stadtverordnetenversammlung kandidiert Volt auch mit einer starken Liste für den Kreistag des Hochtaunus. Zusätzlich wurden in Zusammenarbeit mit der Unabhängigen Liste Oberursel (ULO) Listen für die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte in Oberursel nominiert, in Bad Homburg besteht eine Kollaboration mit der Bürgerliste Bad Homburg (BLB).
Europäisch denken - lokal handeln, so lautet das Motto von Volt. Warum nicht gute Erfahrungen (best practices) aus Kommunen anderer europäischer Städte, hier zuhause in Kronberg umsetzen wie zum Beispiel digitalisierte Ämter wie in Schweden oder Litauen.
In seinem Wahlprogramm setzt sich Volt für ein auf die Zukunft gerichtetes Kronberg ein. Dazu gehört auch, die Stadt als attraktiven Wirtschafts-Standort voranzubringen, zukunftsfähige Ideen/Innovationen vor Ort umzusetzen, wie zum Beispiel Ansiedlung von jungen Unternehmen und Einrichtung von co-working Büros. Die Stadt sollte für junge Familien attraktiver werden. Dafür bedarf es mehr bezahlbaren Wohnraums, Investitionen in Kindergärten, Schulen und in sichere Schul- und Fahrradwege, auch zu den Kronberger Sportstätten.
Ein großes Anliegen ist für Volt, dass Politik in einem sozial-freundlichen Umfeld stattfindet: Weniger Polarisierung, mehr Kompromissbereitschaft und einander zuhören ist angesagt, um gemeinsam für alle Kronberger die wichtigen Ziele zu erreichen.
Frankfurts Dezernentin Eileen O’Sullivan (Volt) kommt nach Kronberg
Eileen O’Sullivan, seit gut vier Jahren Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales in der Stadt Frankfurt, wird am 6. Februar 2026 um 18:00 Uhr in der Stadthalle Kronberg über den Weg zur „Smart City“ berichten. Für O’Sullivan bedeutet die zunehmende Digitalisierung nicht nur eine Entlastung der Ämter, sondern insbesondere führt die damit einhergehende Transparenz zu mehr Bürgerbeteiligung und zur Stärkung der Demokratie. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mehr über die kommunale Aktivität zu erfahren. Der Eintritt ist kostenlos.