Kronberg (kb) – Nach dem großen Erfolg des Ersten Koreafestivals Ende Mai letzten Jahres auf der Burg war vielfach der Wunsch zu hören: „Nächstes Jahr bitte wieder.“ Dieser Wunsch wird am Samstag, 25., und Sonntag, 26. April, Realität, wenn das Team des Arbeitskreises Veranstaltung des Burgvereins im Verbund mit dem Institut für Koreanische Kultur und Kunst MunYeWon aus Schwalbach im Taunus zum zweiten Koreafest auf den Burghügel einlädt. An dem Wochenende bietet sich eine einzigartige Chance, koreanische Kultur direkt von Landsleuten aus erster Hand authentisch zu erleben. Den Veranstaltern ist es erneut gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zu präsentieren. Dazu zählen musikalische Darbietungen – unter anderem K-POP, Jin-Do Trommeln, Shinbaram-Tanz –, neben vielen weiteren kulturellen Höhepunkten wie Minhwa-Malerei nebst Kalligraphie, Bojagi-Tuchkunst, Blumentee-Verkostung, Hanbok-Trachtanprobe und Einführung in die klassische Taekwondo-Kampftechnik. Außerdem können jede Menge kulinarische Köstlichkeiten „made in Korea“ probiert werden, darunter Bibimbab-Reisgerichte, Bulgogi-Feuerfleisch, Mandu-Teigwaren und Japchae-Glasnudeln.
Im Rheinbergersaal der Mittelburg erwartet die Besucher derweil eine beeindruckende HANJI-Ausstellung mit Werken des in Korea sehr populären Künstlers Jung Kyo-Soon. Dieser ist Gründer des Neulpum Hanji Craft Studio in Seoul, einer Werkstatt mit hohen Auszeichnungen. Die HANJI-Papierkunst zählt in Korea zu den traditionsreichsten kunsthandwerklichen Fertigkeiten. Das sehr robuste HANJI-Papier wird in einem speziellen Verfahren aus der Borke des Maulbeerbaums gewonnen, um es außer zum Schreiben und Bedrucken auch zum Herstellen von Kleidung sowie Kunst- und Alltagsobjekten wie Lampenschirmen und Möbeln zu verwenden. Das Fest findet statt auf der Burg Kronberg, Schlossstraße 10, und ist am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder.
