Hochtaunus (how) – Wie haben Kinder früher gespielt, als es weder Smartphones noch Spielekonsolen gab? Im Freilichtmuseum Hessenpark können junge Besuchende von Montag, 13. Juli, bis Sonntag, 19. Juli, ausprobieren, wie der Alltag ihrer Altersgenossen früher aussah. Denn Spielzeug war einst längst nicht so selbstverständlich wie heute, und die Zeit zum Spielen musste zwischen den Arbeiten im Haus und auf dem Hof gefunden werden.
Ene, mene, meck … Wer alte Kinderspiele ausprobieren möchte, ist im Freilichtmuseum Hessenpark genau richtig. Auf der Spielwiese in der Baugruppe Mittelhessen werden alte Abzählreime und historische Kinderspiele wieder lebendig. Außerdem können mutige Museumsgäste Stelzen laufen und ihre Wurfkraft beim Dosenwerfen testen.
Ob das wohl schwimmt? Beim Flößebauen entstehen aus verschiedenen schwimmfähigen Materialien eigene Bootskreationen, die anschließend auf ihre Tauglichkeit getestet werden können.
In der historischen Seilerei wird das alte Handwerk des Seildrehens erlebbar. Dabei erfahren Interessierte, wie aus einzelnen Fasern Seile entstehen und können auch selbst ausprobieren, stabile Seile zu drehen. Von Montag bis Freitag gibt es außerdem ein Mitmachprogramm in der Druckerei. Dort lernen Kinder, ihren eigenen Namen zu setzen und erhalten nach erfolgreicher Ausführung ein Diplom.
Im Haus aus Ewersbach können Ferienkinder eine Knüpfscheibe aus Holz herstellen als Grundlage für selbst geknüpfte Freundschaftsbänder.
Im Erdgeschoss des Hauses dreht sich alles um Papier. Aus einem einfachen quadratischen Blatt entstehen beim Falten unter anderem „Himmel und Hölle“, Tiere und Blumen.
Wer gerne spielt und baut, kann in der Schreinerei aus Fulda außerdem sein eigenes Würfelspiel „Die verflixte 6“ herstellen. Das Angebot richtet sich an Kinder ab acht Jahren.
Am Wochenende lädt die Scheune aus Hadamar dazu ein, die Faszination historischer Metallbaukästen zu entdecken. Neben einer kleinen Ausstellung können eigene Modelle zusammengesetzt werden.