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Das Osterprogramm der Bürger für Hornau

Wer sich in den Osterferien davonmacht, um an südlichen Stränden sonnigen Urlaub zu genießen, wird allerdings ein paar „Ostereier“ verpassen, die von den Bürgern für Hornau vorbereitet werden.

So wird es, nachdem die beiden letzten Jahre zeigten, dass es genügend Interesse dafür gab, am Karfreitag und Ostersamstag wieder das „Osterklappern“ geben, ein Brauch aus früheren Zeiten, der wieder aufgelebt ist. In der Vorstellung der Altvorderen flogen die Kirchenglocken Karfreitag und Ostersamstag nach Rom, um dort gesegnet zu werden.

Damit die Menschen hier nicht weiter schliefen und an die Osterfeiertage erinnert wurden, gab es das Oster-Klappern. Wer mitmachen will, muss am Freitag (14. April) früh aus den Federn. Treffpunkt beim ersten Klappern ist zehn vor sechs an der Bushaltestelle. Dann wird noch einmal um 12 und um 18 Uhr geklappert, um die Kirchenglocken zu ersetzen, die ja schon am Gründonnerstag nach nach Rom flogen. Am Samstag (15. April) noch einmal um sechs Uhr und dann um 12 Uhr. In manchen Familien sind die Klappern noch erhalten, aber es werden wohl auch welche von den Bürgern für Hornau zur Verfügung gestellt werden.

Und am 8. April wird das Brünnchen in der Hornauer Straße beim Schäfer-Jakob, das Pfingstbörnchen, wieder eine Krone erhalten. Michael Jung, der Vorsitzende des Vereins Bürger für Hornau, schwärmte noch am Donnerstag letzter Woche bei der Jahreshauptversammlung von den vielen 400 bunten Eiern, den 40 Wachteleiern und dem Straußenei, die Krone und Brunnen schmückten.

Die Jahreshauptversammlung beim Schäfer-Jakob war dann auch Gelegenheit, den Blick auf das abgelaufene Jahr zu werfen. Der Verein hat augenblicklich 193 Mitglieder, fünf mehr als im Vorjahr. Von denen kamen 34 in die Versammlung, bei der auch das Projekt der Erneuerung um die Bushaltestelle am Vereinshaus Ecke Hornauer Straße und Rotlintallee durch Michael Jung vorgestellt wurde.

Umgesetzt wurde der Beschluss, die Beleuchtung am Franziskushaus selbst in die Hand zu nehmen und zu ersetzen. Die Kosten in Höhe von 12.700 Euro hat der Verein übernommen. Die Betonsockel am Gagernplatz wurden „beplankt“, der Weg vom Pfingstbörnchen zur Adolshöhe wurde gesäubert und im August erfolgte der radikale Rückschnitt der Bäume am Gagernhaus.

Als besonderen Erfolg bewertet der Vorstand den Hornauer Kalender. Die erste Auflage von hundert war im Handumdrehen ausverkauft, von der zweiten Auflage blieb auch kein Exemplar mehr übrig.

Sieben Mal gab es den Stammtisch der BfH beim Schäferjakob und am 29. April – damit sind wir in diesem Jahr angekommen – soll bei einer Frühjahrsaktion der Bücherschrank am Vereinshaus einer Inspektion unterzogen und gesäubert werden. Der Bücherschrank sei sehr gut angenommen worden. Ärger – wenn auch von einem oder anderem erwartet – gab es nicht.

Am 15. Mai wird es mit dem Bürgermeister einen weiteren Rundgang geben.

Treffpunkt ist um 17 Uhr die Rundbank auf dem Friedhof Hornau. Die Aktion Sauerer Gagernplatz wird am 12. August folgen, Hornau wird am 20. August feiern und um 14.30 Uhr am 22. Oktober werden sich die Türen des Vereinshauses wieder für das Horner Gebabbel öffnen. Und Weihnachten wird der Verein die Patenschaft zusammen mit dem Kindergarten St. Hildegard das Schmücken des Baumes vor der Martins-Kirche übernehmen, nachdem im vergangenen Jahr wohl am Schmuck des Baumes etwas Kritik laut geworden war.

Ein weiteres Thema in der Zukunft: Der Eingangsbereich für den Hornauer Friedhof. Hier müssen noch verschiedene Fragen geklärt werden.

Michael Jung: „Der BfH versteht sich als Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Ortsteil Hornau mit seinen Traditionen, mit seiner Geschichte, seinem Charakter, unser Ortsbild zu erhalten, fortzuführen und an der Gestaltung der Zukunft als lebens- und liebenswerten Wohnort in jeder Hinsicht neu zu gestalten.“

Aus der Versammlung dann jedoch die Anmerkung: „Schade, dass sich nicht mehr Hornauer dem Verein anschließen.“

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