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Eine Schenkung für die Stadt: Die Hornauer Bilder von Alois Steyer

Bürgermeister Thomas Horn vermerkte es ausdrücklich in seiner Begrüßung: Alle drei Bürgermeister-Kandidaten hatten sich in der Alten Martins-Kirche in Hornau eingefunden, um die Eröffnung der Ausstellung „Alois Steyer – ein Maler aus Hornau“ sowie die Unterzeichnung der Schenkungsurkunden der Bilder an die Stadt Kelkheim für das neue Stadtmuseum zu erleben.

Kaum ein Maler habe sich dem alten Hornau so sehr gewidmet wie Alois Steyer, sagte Bürgermeister Thomas Horn, als er erläuterte, wieso diese Sammlung Hornauer Bilder an die Stadt Kelkheim übergeht.

Aloyis Steyer hatte das testamentarisch verfügt und seine Tochter Christine Steyer sorgte jetzt dafür, dass dieser letzte Wunsch des bekannten Hornauers in Erfüllung ging. Zusammen mit Bürgermeister Thomas Horn unterschrieb sie die Schenkungsurkunden (Bild oben rechts).

Für Horn eine gute Gelegenheit, noch einmal an die Arbeiten Alois Steyers zu erinnern, die sich sehr deutlich auf die Verschönerung des Rettershofes bezogen, als er die Sprüche und Zeichnungen auf diesem Kelkheimer Kleinod, das von Bürgermeister Dr. Winfried Stephan für die Stadt gerettet wurde, mit viel Liebe zum Detail restaurierte. Er erinnerte an die Bühnenbilder für den Karneval des Hornauers und bemerkte: „Dies ist ein besonderer Tag für Hornau und wird in Erinnerung bleiben.“ Er ist sicher, dass die Ausstellung wiederholt wird.

Sie habe den Vater angeregt, die Bilder mal auszustellen. Der habe das aber mit der Bemerkung abgelehnt, solche Ausstellungen seien doch nur da für andere, um Geld zu verdienen. Und so kamen die Erinnerungen an den Vater zurück, da er nach ihrem Auszug das Kinderzimmer mit Staffeleien zum Arbeitszimmer umfunktionierte. Immer wieder habe er bis zuletzt Verbesserungen eingearbeitet.

Für die Bürger für Hornau sprach Gertrud Müller und erinnerte daran, dass man ihn in Hornau den Steyer-Alois nannte. Er habe beobachtet, aufgenommen und das was er sah, in seinen Arbeiten mit freundlichen Farben festgehalten, eben das alte Hornau.

Diese Bilder seien von dokumentarischen Wert, um an die Vergangenheit zu erinnern, sagte Rüdiger Kraatz, der Vorsitzende des Museums-Vereins. Alois Steyer habe ein naturgetreues Hornau dargestellt, sodass die Nachfahren ein Hornau sehen und erleben können, wie es früher war. Der Museumsverein habe schon Staffeleien angeschafft, um die Bilder bei künftigen Ausstellungen zeigen zu können.

Das Foto von Alois Steyer stellte uns seine Tochter Christine Steyer zur Verfügung.

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