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Die Wünsche und Sorgen der Ruppertshainer

Rund 25 Ruppertshainer und eine Handvoll Komunalpolitiker, darunter der Bürgermeister und Stadtverordneten-Vorsteher, trafen sich auf Einladung der „Stimme von Ruppertshain“ zu einer Ortsbegehung. Zu Beginn der kommunalpolitischen Wanderung erläuterte Dr. Thomas Zellhofer den Streckenverlauf, der über den Alten Friedhof Ruppertshain, das Alte Rathaus, Wiesenstraße, Am Sonnenhang, Gärtnerweg und zum Abschluss in die Robert-Koch-Straße führe, wo sich ein paar der Teilnehmer noch im Restaurant Merlin trafen.

Beim ersten Halt an der Rossert-Schule wurde angesprochen, dass der Schulbus der Rossert-Schule von und nach Eppenhain auch im oberen Ruppertshain halten solle, damit Ruppertshainer Kinder mitfahren können. Dazu sagte der Bürgermeister, dass diese Frage geprüft werden soll und dass er diese Bitte unterstützen werde. Das Thema muss natürlich noch mit dem Schulträger Main-Taunus-Kreis und dem Main-Taunus-Verkehrsverbund behandelt werden.

Ein großes Problem auf dem Schulweg, das auch besprochen wurde, sind nach wie vor die Mülltonnen auf engen Bürgersteigen, sodass die Kinder vom Bürgersteig auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

Es wurde vorgeschlagen, die Tonnen in den Höfen zu lassen, oder eine Aufstellung auf einer Straßenseite zu organisieren, damit die Kinder einen schmalen Gehweg erhalten.

Zusätzlich wurde vorgeschlagen auf der Seite, etwa Höhe Zahnarztpraxis Dr. Hell, Parkplätze zu schaffen, die den Verkehr verlangsamen. Dieser Vorschlag wurde überwiegend negativ gesehen.

Beim zweiten Halt auf dem Friedhof wurde angeregt, das Kreuz vor dem Friedhof dringend zu reinigen. Kritisiert wurde, dass die Anlage verwildert sei. Über die geschichtliche Bedeutung der Häuser in der Ortsmitte wurde am Alten Rathaus diskutiert. Die Mauer an der Bushaltestelle Richtung Kelkheim sollte ordentlich korrigiert und wieder hergerichtet werden. Schließlich das Thema Wiesenstraße. Hier informierte Dr. Thomas Zellhofer zunächst über den versiegelten Brunnen „Kalte Born“. Übergeleitet wurde dann zu den Parkproblemen und das Parkverhalten in dieser Straße, für die langfristige Lösungen gefunden werden müssten. Kritisiert wurden „Planungsfehler“ am Sonnenhang. Dabei wurden die auf der falsche Straßenseite (viel zu kleinen) Gullideckel angeführt.

Die anwesenden Anwohner des Gärtnerweges sind mit der neuen Verkehrsführung nicht einverstanden. Die Anbringung von Schwellen lehnt der Bürgermeister jedoch ab.

Im oberen Teil des Gärtnerweges wurden deshalb ausführlich die Vor- und Nachteile der jetzigen beidseitigen Befahrbarkeit des Gärtnerweges diskutiert. Bürgermeister Kündiger sagte zu, nach Beendigung der Bauphase eine Evaluierung vorzunehmen. Gleichzeitig versprach er, das Verkehrsschild „Verkehrsführung geändert“, jetzt beidseitig befahrbar“ so zu positionieren, dass es von beiden Seiten der Robert-Koch-Straße kommend gut sichtbar ist, oder ein zweites Schild für die von oben kommenden Fahrzeuge aufgestellt wird.

Gleich zu Beginn des Rundgangs wurden verschiedene Punkte angesprochen. So werde in der Robert-Koch-Straße nach wie vor zu schnell gefahren, nur vor und nach dem Blitzer an der Rossert-Schule werde die Geschwindigkeit gedrosselt. Besonders nach dem Zebrastreifen unterhalb Höhe Rosenweg werde in Richtung Zauberberg Gas gegeben, da dort 50 km/h erlaubt sind.

Gewünscht wurde die Aufhebung der Einbahnstraße im Gärtnerweg, die Bushaltestelle „Zauberberg“ sei nicht barrierefrei. Der Bordstein der Bushaltestelle (aus Richtung Königstein) sei zwar barrierefrei abgesenkt, aber nicht barrierefrei zugänglich.

Bürgermeister Kündiger sagte eine Prüfung der Vorschläge und deren Umsetzung, falls machbar, zu.

Dann die Anregung: Busfahrer sollten im Umgang mit Menschen mit Behinderung geschult werden. Wenn eine Person mit Rollator den Bus betritt, sollte mit dem Anfahren gewartet werden, bis die Person sitzt. Auch hier versprach der Bürgermeister, dass er dieses Thema mit dem MTV aufnehmen wolle.

Das Bild entstand in der Robert-Koch-Straße.

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