40. Hilfstransport von „Gemeinsam für die Ukraine e.V.“: Hoffnung und Unterstützung für Kinder und Krankenhäuser

Das Team des Vereins und Helfer beim Verladen der SchulranzenFoto: Verein

Eppenhain (kez/ju) – Mit bewegender Solidarität und tatkräftigem Engagement hat der Verein „Gemeinsam für die Ukraine e.V.“ seinen mittlerweile 40. Hilfstransport auf den Weg gebracht. Seit Beginn des Krieges konnte der Verein damit bereits rund 500 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine liefern – ein eindrucksvolles Zeichen dafür, dass Mitmenschlichkeit auch in schwierigen Zeiten trägt.

Am 23. August wurde in Eppenhain ein weiterer Sattelschlepper mit mehr als 12 Tonnen Hilfsgütern beladen. Mit dabei waren unter anderem medizinische Geräte, OP-Tische, Infusionspumpen, Defibrillatoren, Krankenbetten, Generatoren, Rollstühle und Rollatoren, aber auch zahlreiche Alltags- und Hygieneartikel, die für das Leben in den vom Krieg betroffenen Regionen dringend benötigt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt dieser Hilfsaktion lag auf den Kindern in der Ukraine. Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder der Ukraine“ konnten 150 nagelneue Schulranzen mit Unterrichtsmaterialien, Sport- und Spielgeräten auf die Reise geschickt werden. Sie gehen an Kinder und Jugendliche in drei Betreuungseinrichtungen im Gebiet Dnipro – junge Menschen, die unter besonders schwierigen Lebensumständen leben und am 1. September in ein neues Schuljahr starten. „Jeder Ranzen ist mehr als nur eine Schultasche – er ist ein Symbol der Hoffnung und des Neuanfangs“, sagt Vereinsvorsitzende Oxana Stürmer.

Besonders bewegend: Auf dem Benefizkonzert am 14. Juni 2025 in Bad Homburg, das gemeinsam mit der Stadt organisiert wurde, konnten nicht nur zahlreiche Spenden gesammelt werden. Ein privater Unterstützer stellte sogar die Mittel für einen Rettungswagen bereit, der inzwischen erworben wurde und in Kürze einem Krankenhaus in der Ostukraine übergeben werden soll.

Die Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern wie der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Rhein-Main, der Stadt Kelkheim, den Hochtaunus-Kliniken sowie vielen weiteren Institutionen und privaten Spendern bleibt eine tragende Säule des Engagements. „Seit über drei Jahren begleiten uns die Johanniter mit finanzieller Unterstützung, logistischer Hilfe und unermüdlichem Einsatz. Ohne diese starke Partnerschaft wären viele Transporte nicht möglich gewesen“, betont Tetyana Fischer, Vorsitzende des Vereins.

Auch kleine Gesten tragen zu großen Momenten bei: Die Kinder dürfen sich auf gesunde Knabbereien der Marke Sommer-Backkunst freuen – gespendet von der Firma Praum & Sommer.

Der Verein wird auch in Zukunft nicht nachlassen. „Die Menschen in der Ostukraine brauchen weiterhin unsere Hilfe – jeden Tag. Deshalb sind wir auf weitere Spenden angewiesen, um Krankenhäuser zu versorgen und Familien zu unterstützen“, so Fischer.

Mehr Informationen zu aktuellen Projekten und Spendenmöglichkeiten finden Sie unter ... sowie auf den Social-Media-Kanälen des Vereins.



X