Falkenstein (kw) – Wenn die Weihnachtszeit zu Ende geht und die Lichter langsam wieder abgehängt werden, bleibt vor allem eines zurück: das Gefühl von Gemeinschaft. Genau das haben die Weihnachtskometen des Heimatverein Falkenstein im Taunus in diesem Winter geschaffen – leise, sichtbar und voller Bedeutung.
Insgesamt 66 Kometen-Patenschaften wurden in der Adventszeit übernommen. Professionelle Unterstützung fand der Heimatverein in Patrick Erbe, der gemeinsam mit Steffen Hoffmann das Aufhängen und Installieren der Kometen übernahm.
Die Kometen-Patenschaft war in dieser Form neu: Erstmals übernahm der Heimatverein in diesem Jahr die Verantwortung für das Aufhängen der Weihnachtskometen. Um dieses zusätzliche Engagement zu begleiten, wurde die Patenschaft ins Leben gerufen – ein neuer Ansatz, der direkt auf große Offenheit und positive Resonanz stieß. Das Abhängen der Kometen übernimmt weiterhin die Stadt.
Dass diese neue Idee so gut angenommen wurde, zeigte sich schnell. Viele Patinnen und Paten nutzten die Gelegenheit, sich auf persönliche Weise mit Falkenstein zu verbinden. Auch kleine Details trugen dazu bei, etwa die begleitende Urkunde, in der der silberne Anstecker des Heimatvereins mit der Falkensteiner Burg integriert war – für viele ein schönes Symbol der Zugehörigkeit.
Wie Tamara Wolf, Initiatorin der Kometen-Patenschaft, berichtet, wurde im direkten Austausch mit den Paten deutlich, wie vielfältig die Beweggründe waren: stille Grüße, Erinnerungen, Dankbarkeit oder einfach der Wunsch, den Ort in der dunklen Jahreszeit ein Stück heller zu machen.
Die leuchtenden Kometen prägten – neben dem Weihnachtsbaum am Ehrenmal – über Wochen das Ortsbild und wurden von vielen als kleine Alltagsfreude wahrgenommen. Auch der Moment des Abhängens war kein nüchterner Abschluss, sondern ein stiller Rückblick auf eine Aktion, die gezeigt hat, wie gut neue Ideen angenommen werden, wenn sie aus dem Ort heraus entstehen und gemeinsam getragen werden. Im Gegenzug zum Engagement des Vereins übernahm die Stadt Königstein das Abhängen und Einlagern der Kometen.
Dass bereits jetzt erste Anfragen für eine Patenschaft im kommenden Jahr eingegangen sind, unterstreicht, dass die Weihnachtskometen inzwischen einen festen Platz im Falkensteiner Ortsleben gefunden haben.
Patrick Erbe beim Abhängen der Kometen Foto: privat