Leserbrief

Zebrastreifen

Unsere Leserinnen Sabine Tanneberger und Franziska Clemens schreiben im Namen mehrerer Falkensteiner Familien zu dem neuen Zebrastreifen auf der Straße Alt-Falkenstein (vgl. KöWo KW 24) Folgendes:

„Wie soll ich denn jetzt noch sicher über die Straße kommen?“ Mit dieser Frage reagierte eine unserer Töchter, als die Baustellenampel in Höhe der Straße Alt Falkenstein weggefallen war. Für viele Kinder und Eltern bedeutete dies plötzlich wieder große Unsicherheit auf dem Schulweg.

Umso mehr freuen wir uns darüber, dass dort nun ein Zebrastreifen eingerichtet wurde. Für uns ist dies weit mehr als eine neue Querungshilfe. Über viele Jahre wurden die Sorgen von Familien hinsichtlich der Verkehrssicherheit in Falkenstein immer wieder angesprochen, ohne dass sich spürbar etwas änderte. Erst im Rahmen der Schulwegsbegehung für die Falkensteiner Grundschule wurde die Situation umfassend betrachtet und die Notwendigkeit einer sicheren Querungsmöglichkeit anerkannt.

Deshalb möchten wir ausdrücklich Danke sagen. Unser Dank gilt Bürgermeisterin Beatrice von Schenk-Motzko, die unser Anliegen ernst genommen und sich für eine pragmatische Lösung eingesetzt hat. Sie hat gezeigt, dass Politik nicht nur erklären muss, warum etwas nicht geht, sondern auch Wege finden kann, wie etwas gelingt.

Gerade in Zeiten, in denen oft von politischem Stillstand die Rede ist, ist dieser Zebrastreifen für uns ein ermutigendes Zeichen. Er zeigt, dass Bürgerengagement etwas bewirken kann. Er zeigt, dass Verantwortliche zuhören können. Und er zeigt, dass Veränderungen möglich sind – auch im Kleinen.

Besonders wichtig ist uns die Botschaft an unsere Kinder: Es lohnt sich, sich einzubringen, für eine gute Sache einzustehen und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. Für dieses Zeichen möchten wir herzlich danken.



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