Königstein (kw) – Mit viel Engagement waren die fleißigen Helfer der Weihnachtswunschkartenaktion von Petra Becker dabei, Kindern aus benachteiligten Familien zum Weihnachtsfest eine kleine Freude zu bereiten. Die Geschenke wurden am Montag im Haus der Begegnung sortiert und gestapelt, auf den Listen abgehakt und anschließend eingepackt – schließlich sollen die Pakete rechtzeitig bei den designierten Empfängern landen. Alle Helfer und Förderer der Wunschkartenaktion bedankten sich bei allen Menschen, die eine oder gar mehrere Karten von den Weihnachtsbäumen nahmen, die Wünsche erfüllt und die Geschenke schön verpackt zurückgegeben haben.
Jedoch war die Stimmung leider etwas getrübt, da von knapp 200 Wunschkarten sage und schreibe 38 Karten von den Bäumen genommen wurden – das entsprechende Geschenk aber nicht abgegeben wurde. Im Vorjahr waren es bei rund 300 Wunschkarten auch schon 29 nicht erfüllte Wünsche. Petra Becker war daher bei ihrem Fazit zur Weihnachtswunschkartenaktion etwas resigniert: „Was denken sich diese Menschen bei ihrem Tun? So viele Kinder, die enttäuscht werden. Bei diesen Zeitgenossen bedanken wir uns für nichts.“
Aufgrund dieser Erfahrung war das – nach nunmehr 19 Jahren – die letzte Wunschkartenaktion unter der Führung von Petra Becker. Sie und ihr Mann Jürgen bedanken sich bei den treuen Sponsoren: Autohaus Marnet, Augenoptik Hallmann, Frankfurter Volksbank, Verlagshaus Taunus und dem Kindergarten Ober- Niederreifenberg; und natürlich bei allen Menschen, die dafür sorgten, dass die Kinderaugen in 19 Jahren immer wieder geleuchtet haben.
Abschließend wünscht das Ehepaar Becker allen ein schönes Weihnachtsfest, ein gutes neues Jahr und alles Gute für die Zukunft.

