Oberursel (ow). Im Auftrag der Netzdienste verstärkt die Syna das Stromnetz im Norden von Oberursel. Grund dafür ist der Ausbau des Tierheims Hochtaunus, das in den kommenden Monaten erweitert wird, um den heutigen Anforderungen zum Thema „Tierwohl“ von schutzbedürftigen Tieren gerecht zu werden.
„Im Endausbau wird das Tierheim mehr als die doppelte Anschlussleistung benötigen. Mit der derzeit vorhandenen Stromversorgung können wir diese nicht bereitstellen“, erklärte Thomas Fösel, Geschäftsführer der Netzdienste Oberursel, das Vorhaben. Bereits für die Bauarbeiten, also für den Betrieb von Kränen und Baumaschinen, werde eine höhere Anschlussleistung benötigt.
Ab Montag, 15. September, bis voraussichtlich Mitte November, verlegt die Syna daher entlang eines Forstwegs eine neue eintausend Meter lange Mittelspannungs-Stromtrasse vom Ahornweg zum Tierheim Hochtaunus. Während der Bauzeit sind die beiden nördlich der B455 gelegenen Waldwege zwischen Ahornweg und Forsthausweg gesperrt und nicht passierbar. Fußgänger und Radfahrer können den Waldweg, der nördlich des Wasserhochbehälters vom Ahornweg zum Forsthausweg führt, ungehindert passieren.
Im Zuge der Baumaßnahmen errichtet die Syna auf dem Gelände des Tierheims zudem eine neue digitale Ortsnetzstation. Wie herkömmliche Ortsnetzstationen auch wandelt sie Mittelspannung in haushaltsübliche Niederspannung um, überträgt zudem aber kontinuierlich Live-Daten an die Netzleitstelle. So können die Schaltmeister das lokale Stromnetz in Echtzeit analysieren und regeln.