Hessen (kw) – Spitzenkandaten von Volt Hessen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zeigen schon vor der Kommunalwahl, wie sie sich konkrete grenzübergreifende Zusammenarbeit vorstellen. Dabei waren bei dem gemeinsamen Pressetermin sowohl Vertreterinnen und Vertreter der großen Städte wie aus verschiedenen Landkreisen, darunter dem Main-Taunus- und dem Hochtaunuskreis. Im Rhein-Main-Dreieck der Städte Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt wurde bereits in den letzten Jahren eine gute Zusammenarbeit zwischen den Volt-Dezernaten aufgebaut, in den Kreisen tritt Volt am 15. März zum ersten Mal zur Kommunalwahl an.
Im Mittelpunkt stand die konsequent kommunal übergreifende Zusammenarbeit. Herausforderungen wie Klimaanpassung, Mobilität, Ganztagsbetreuung, Digitalisierung oder der Ausbau digitaler Infrastruktur enden nicht an Stadt- oder Kreisgrenzen – politische Planung darf es ebenfalls nicht.
So fordert Nina Marx, Spitzenkandidatin für den Main-Kinzig-Kreis, eine gemeinsame regionale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen, eine bessere Vernetzung von Energie-, Wasser- und Rettungssystemen sowie klimaangepasste Stadtentwicklung. Für sie hört die Zusammenarbeit der Kommunen nicht am Ortsschild auf.
Ganztagsbetreuung kommt
Die Königsteinerin Fiona Byrne, Spitzenkandidatin für den Hochtaunuskreis, sieht im kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung die Chance für eine überregionale Lösung. Ein Zweckverband soll Fachkräftegewinnung, Ausbildungsangebote und Qualitätsstandards bündeln, um bis 2030 ein flächendeckendes, hochwertiges Angebot zu schaffen.
Eileen O’Sullivan, seit 2021 Stadträtin in Frankfurt, möchte Rechenzentren strategisch nutzen: Als digitaler Knotenpunkt Europas soll Rhein-Main nachhaltige Rechenzentren fördern, Abwärme nutzen und europäische digitale Souveränität stärken. Dafür müssen in diesem Thema auch die Stadtverordnetenversammlungen und Kreistage zu einer Zusammenarbeit finden.
Zusammengefasst ist Volt überzeugt, dass mit mehr und vor allem besserer überkommunaler Zusammenarbeit erhebliche Synergieeekte gehoben werden können. Das bedeutet, dass die junge Partei auch in den kommunalen Gremien Verantwortung für die Region übernehmen und im besten Sinne über den Tellerrand schauen möchte, um gemeinsam die besten Lösungen umzusetzen. Volt Hessen trägt diesen Gedanken in die Fläche mit Teams, die Programme ausarbeiten und Lösungsansätze präsentieren.