Volt Main-Taunus kritisiert CDU-Entscheidung zum Koalitionswechsel

Main-Taunus (kez) – Die Kreisgruppe von Volt Deutschland hat mit Bedauern auf die Entscheidung der CDU im Main-Taunus-Kreis reagiert, die bisherige Zusammenarbeit mit Bündnis 90/Die Grünen und der FDP nicht fortzusetzen.

Die Entscheidung der CDU wird von Volt kritisch gesehen. Insbesondere die geäußerten Bedenken hinsichtlich der Fraktionsgemeinschaft zwischen Bündnis 90/Die Grünen und Volt seien aus Sicht der Partei nicht nachvollziehbar. Solche Kooperationen seien ein übliches Mittel, um stabile Mehrheiten zu bilden und politische Inhalte gemeinsam umzusetzen.

Volt betont in seiner Stellungnahme einen pragmatischen und lösungsorientierten Politikansatz, der sich insbesondere an Themen wie Klimaschutz, nachhaltiger Mobilität und moderner Verwaltung orientiere. Gerade in diesen Bereichen sieht die Partei weiterhin die Notwendigkeit einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit.

Sven Seefeld von Volt äußerte sich dazu kritisch: „Die CDU trifft hier eine erkenntnisfreie Entscheidung, denn zur Funktionsweise unserer Fraktion sind wir nie gefragt worden. Wenn der CDU Einigkeit bei der Koalitionsfindung wichtig gewesen wäre, hätte es die Möglichkeit CDU/GRÜNE/VOLT gegeben, die statt drei aus zwei Fraktionen bestanden hätte. Wir stehen trotzdem weiter für einen offenen Dialog über Sachpolitik zur Verfügung.“

Auch der Kelkheimer Anup Mundethu nahm Stellung und verwies auf inhaltliche Differenzen in einzelnen politischen Maßnahmen. Diese seien unstrittig vorhanden. Vor dem Hintergrund der Klimakrise verstehe Volt die eigenen Vorschläge jedoch nicht als politische Frage des Wollens, sondern als notwendige und verantwortungsvolle Reaktion auf aktuelle Entwicklungen.

Abschließend erklärt Volt, man werde weiterhin Verantwortung übernehmen und sich für eine zukunftsfähige Politik im Main-Taunus-Kreis einsetzen. Dabei bleibe die Partei offen für Dialog, Kooperation und innovative Lösungen über Parteigrenzen hinweg.



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