Kreisbeigeordneter Baron persönlich und fachlich gewürdigt

Kreistagsvorsitzende Susanne Fritsch, Landrat Michael Cyriax, Kreisbeigeordneter Johannes Baron und seine Ehefrau Ulrike, FDP-Fraktionsvorsitzender Dirk Westedt und Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt (v. l.)Foto: MTK

Main-Taunus (red) – Es war ein Abschied, der zweierlei deutlich machte: die große Anerkennung für die geleistete Arbeit – und die persönliche Wertschätzung für Johannes Baron. Landrat Michael Cyriax verabschiedete den Kreisbeigeordneten im Landratsamt und würdigte ihn auch in seiner Art, Verantwortung zu tragen und Zusammenarbeit zu prägen. Er sei „genau, verlässlich und vertrauensvoll im Team“ gewesen: So fasste der Landrat zusammen, was Baron seit 2014 als Dezernenten auszeichnete. Seine Amtszeit endet offiziell am 31. März; inhaltlich prägte er unter anderem die Felder Arbeit, Soziales und Verkehr. In der Feierstunde blickten außer Cyriax auch Regierungspräsident Professor Dr. Jan Hilligardt und der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Dirk Westedt, auf Stationen und Leistungen Barons zurück.

Er habe Baron in der jahrelangen, vertrauensvollen Zusammenarbeit auch persönlich hoch geschätzt, so Cyriax: „Für mich waren sein kritischer Blick, sein konstruktiver Kommentar, unser kollegialer Austausch immer sehr wertvoll“. Über viele Jahre habe ihn Barons Art im Miteinander begleitet: „ein angenehmer, respektvoller Umgang, klare Worte ohne Schärfe und ein Austausch, bei dem man sich auf ein gutes Ergebnis verlassen konnte.“ Cyriax dankte Baron für seinen Einsatz im Dienst der Bürger: „Er hat sich um den Main-Taunus-Kreis und seine Menschen verdient gemacht.“

Als Dezernat verantwortete Baron die Felder Sozialleistungen, Eingliederungshilfe sowie Themen rund um Senioren. Auch die Arbeitsförderung über das Kommunale Jobcenter und die Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs fielen in seine Zuständigkeit und wurden von ihm mitgestaltet.

Baron habe zudem bei großen Entscheidungen Spuren hinterlassen. Als Beispiel nannte Cyriax den Kastengrund in Hattersheim: Von Baron sei der Anstoß gekommen, das ehemalige Firmengelände zu kaufen und dort Flüchtlinge und einen Teil der Kreisverwaltung unterzubringen. Der Wiederverkauf zu einem höheren Preis habe die Voraussetzungen geschaffen, den Erweiterungsbau des Landratsamts und das Main-Taunus-Bad in Kriftel als Kreishallenbad zu errichten. Das sei eine „weitsichtige“ Initiative Barons gewesen, die sich am Ende für den Kreis ausgezahlt habe.



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