Kelkheim (kez) – Für die Fahrt in das Institut für Stadtgeschichte sind noch einige wenige Plätze frei. Der Abfahrt ist am Donnerstag, 19. Februar, um 14.15 Uhr vor der Lukasgemeinde, Gustav-Adolf-Str., der Reisepreis beträgt 28 Euro. Anmeldung bei Veronika Runge telefonisch unter 06195-902520 oder per E-Mail an runge-kelkheim[at]t-online[dot]de.
Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos und der 2. Weltkrieg wurde beendet. Aber schon am 26. März marschierten amerikanische Truppen in Frankfurt ein, die mit großer Begeisterung unter dem Motto „lasst uns küssen und gute Freunde sein“ begrüßt wurden.
Eine Woge der Amerikanisierung erfasste Frankfurt wie keine andere deutsche Stadt und viele Menschen nahmen begierig den „American Way of Life“ an.
Die Ausstellung „ Frankfurt went West“ dokumentiert anhand der Fotos von Karl- Heinz Bohnacker, wie die Mainmetropole in den Nachkriegsjahren von 1945 bis 1965 zu einer freien Stadt zwischen Verdrängung und Zukunftsoptimismus wurde.
Der in Frankfurt geborene Bohnacker war damals erst 17 Jahre alt, wurde von den Amerikanern als Pressefotograf entdeckt, dokumentierte unbefangen und interessiert in alle Richtungen und war später jahrelang für eine US-Nachrichtenagentur und zahlreiche Magazine tätig.