Main-Taunus (bs) – Der Krieg in der Ukraine dauert an. Die Infrastruktur ist vielerorts schwer beschädigt, und gerade in den Wintermonaten bleiben Wärme und Strom für zahlreiche Familien, ältere Menschen sowie Einrichtungen vor Ort eine tägliche Herausforderung. In einem derzeit sehr strengen Winter mit teils zweistelligen Minusgraden haben sich die Angriffe auf die Energie- und Versorgungsinfrastruktur erneut verschärft. Die Folgen treffen die Zivilbevölkerung unmittelbar – von Stromausfällen bis hin zu unzureichender Beheizung von Wohnungen und Unterkünften.
Vor diesem Hintergrund ruft die Johanniter-Hilfsgemeinschaft (JHG) Taunus die Bürgerinnen und Bürger in der Region erneut zu Spenden für netzunabhängige Öfen und Stromgeneratoren auf. Die Hilfe wird – wie in den Vorjahren – über die „Mission Siret“ kanalisiert. Das aktuelle Motto der Mission Siret lautet: „Neues Jahr – gleiche Mission: Wir bringen Hilfe, die ankommt.“
Mission Siret – ehrenamtlich und direkt an der Grenze
Seit Jahren unterstützen die Johanniter mit der Mission Siret von der rumänischen Grenzstadt Siret aus Menschen in der Ukraine. Von dort bringen ehrenamtlich tätige Johanniter und Freiwillige Hilfsgüter persönlich über die Grenze, verteilen sie direkt an Bedürftige und leiten weitere Lieferungen über geprüfte Partnerorganisationen in viele Regionen des Landes weiter. Diese Form der Hilfe ist konkret, unmittelbar – und wird vor Ort sehr geschätzt.
Die Arbeit der Mission Siret wird seit mehreren Jahren ausschließlich durch Volontäre getragen, darunter freiwillige Helferinnen und Helfer aus Deutschland und anderen Nationen. Weitere Informationen: www.missionsiret.de
Schwerpunkt der Spendenaktion: Wärme und Notstrom
1. Öfen für die Ukraine – Wärme für bis zu 1.000 Familien. Im Mittelpunkt steht erneut die Finanzierung robuster, netzunabhängiger Öfen, die in der Ukraine zur Beheizung von Wohnungen und einfachen Unterkünften eingesetzt werden.
2. Generatoren für die Ukraine – Sicherung der Stromversorgung. Parallel dazu unterstützt die Mission Siret Einrichtungen und Projekte in der Ukraine mit Stromgeneratoren, um in einer instabilen Netzinfrastruktur eine verlässliche Stromversorgung sicherzustellen.
Spendenaufruf: Jede Spende hilft
Die JHG Taunus bittet die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Region, die Spendenaktion nach ihren Möglichkeiten zu unterstützen. Jeder kleine oder größere Betrag hilft; jede Spende fließt in die konkrete Beschaffung und den Transport der Öfen und Generatoren im Rahmen der Mission Siret.
Spendenkonto:
Johanniter-Hilfsgemeinschaft Taunus
Frankfurter Volksbank eG
IBAN: DE80 5019 0000 0301 2230 72
BIC: FFVBDEFF
Verwendungszweck: „Mission Siret“