CDU Main-Taunus beschließt Kommunalwahlprogramm und wählt neuen Kreisvorstand

Foto: CDU Main-Taunus

Main-Taunus (bs) – Am Freitag hat die CDU Main-Taunus auf ihrem Kreisparteitag einen neuen Kreisvorstand gewählt. Die 124 Delegierten verabschiedeten zudem einstimmig das Kommunalwahlprogramm für die Wahlperiode 2026-2031: „Unser Plan für einen starken MTK“.

Als CDU-Kreisvorsitzender wurde der Landtagsabgeordnete und Staatsminister a.D. Axel Wintermeyer klar mit 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Svenja Colak (Flörsheim), Justizminister Christian Heinz (Eppstein), Bürgermeister Klaus Schindling (Hattersheim) und Bürgermeisterin Eva Söllner (Liederbach). Komplettiert wird der Vorstand durch Schriftführer Christian Vogt, Schatzmeister Thomas Milkowitsch, Mitgliederbeauftragten Fabian Beine, Digitalbeauftragten Alexander Feist sowie 14 Beisitzerinnen und Beisitzer (Dirk Antoni, Sebastian Brekner, Martin Brylka, Dirk Büttner, Sabine Heffter, Victoria Hegeler, Kathrin Mamok, Patrick-Lukas Mamok, Stefanie Soucek, Franziska Törber, Sandra Welz, Jan Welzenbach, Marie Weydmann-Kühn, Dr. Bernd Blisch).

Inhaltlich setzt die CDU Main-Taunus mit ihrem Programm, welches unter der Führung des Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Bürgermeister Dr. Frank Blasch (Bad Soden) entwickelt wurde, klare Schwerpunkte: weitere Investitionen in moderne Schulen (in den letzten 25 Jahren mehr als eine Milliarde Euro), eine verlässliche Ganztagsbetreuung, den Ausbau der Schieneninfrastruktur, solide Kreisfinanzen, eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, Bürokratieabbau durch Digitalisierung sowie Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Sport, Kultur und den Erhalt der hohen Lebensqualität im Main-Taunus-Kreis.

Der Kreisvorsitzende Wintermeyer erklärt dazu: „Mit unserem Plan für einen starken MTK und einem engagierten Team aus mehr als hundert Kandidatinnen und Kandidaten im Kreis und vielen hundert Kandidatinnen und Kandidaten in den Städten und Gemeinden treten wir an, um die Kommunalwahl im Main-Taunus-Kreis zu gewinnen. Unser Ziel ist es, weiterhin Stabilität, Verlässlichkeit und eine erfolgreiche Entwicklung unseres Kreises zu gewährleisten.“

Hierzu müsse einer weiteren Zersplitterung der kommunalen Parlamente entgegengewirkt werden. Kleinstparteien und „Individualgruppen“, wie zum Beispiel im Frankfurter Parlament mit 22 Fraktionen oder Gruppen, lähmten die politischen Entscheidungen. Stattdessen brauche es stabile Mehrheiten, dafür stehe die CDU seit Jahrzehnten im Main-Taunus-Kreis. Radikale auf der rechten oder linken Seite zu wählen, schwäche nicht nur die verlässliche Mitte, sondern führe überall zu Zwangskoalitionen, die keiner wolle. Wintermeyer betonte: „Als CDU können wir kommunale Anliegen durch unsere Vertreter auf Landes- und Bundesebene wirksam vertreten und Lösungen ermöglichen.“ Er verwies insbesondere auf einen Antrag zur Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung, der auf dem nächsten Bundesparteitag in Stuttgart gestellt werden wird. „Denn wir stehen als CDU nicht für ideologische Experimente, sondern übernehmen sichtbar Verantwortung und garantieren Stabilität in unsicheren Zeiten.“

Abschließend blickte Wintermeyer optimistisch auf die kommenden Wochen: „Ich freue mich jetzt auf einen engagierten Endspurt gemeinsam mit unseren vielen motivierten Kandidatinnen und Kandidaten vor Ort in den 12 Städten und Gemeinden des Main-Taunus-Kreises. Gemeinsam kämpfen wir um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger im gesamten Landkreis und wollen mit menschlicher Qualifikation, guter Sachpolitik und klaren Zielen überzeugen.“



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