Main-Taunus (bs) – In der letzten Kreistagssitzung vor der Kommunalwahl am 15. März hat der Kreistag des Main-Taunus-Kreises den fortgeschriebenen Schulentwicklungsplan für den Zeitraum bis 2030 beschlossen. Der Schulentwicklungsplan ist das zentrale Planungsinstrument für die Schulen im Kreis. Nach dem Hessischen Schulgesetz hat er die Aufgabe, den aktuellen und zukünftigen Schulbedarf sowie die Schulstandorte festzulegen.
„Das Ergebnis kann sich sehen lassen und setzt wichtige Signale für den Bildungsstandort Main-Taunus-Kreis“, erklärt der schulpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Adnan Shaikh. „Seit 2018 steigen die Schülerzahlen kontinuierlich, insbesondere in den Sekundarstufen I und II. Vor allem im gymnasialen Bereich besteht ein wachsender Bedarf. Darauf muss der Kreis reagieren und zusätzliche Schulangebote schaffen.“
Konkret sieht der Schulentwicklungsplan vor, in den kommenden Jahren ein neues Mittelstufengymnasium im Osten des MTK zu errichten. Bad Soden am Taunus hat sich hierfür als geeigneter Standort erwiesen, die Details werden in den kommenden Monaten vereinbart. Zudem soll an der Heinrich-von-Brentano-Schule in Hochheim am Main die gymnasiale Oberstufe wieder eingeführt werden. An drei Grundschulen sind außerdem Vorklassen geplant: an der Drei-Linden-Schule in Bad Soden am Taunus, der Paul-Maar-Schule in Flörsheim am Main und der Steinbergschule in Hofheim am Taunus.
In den vergangenen 25 Jahren wurde rund eine Milliarde Euro in die Schulen des Main- Taunus-Kreises investiert. „Das sind Investitionen, die sich mehr als ausgezahlt haben“, betont Shaikh. „Der Main-Taunus-Kreis ist zudem Vorreiter bei der Digitalisierung: Alle Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen erhalten ein iPad – keinem anderen Landkreis ist dies bislang gelungen. Daran wollen wir in den kommenden Jahren anknüpfen und unsere Schulen weiterhin zukunftsfest aufstellen.“
(Quelle: CDU Kreistagsfraktion Main-Taunus)